Moving Cities
Stadt hinzufügen

Stadt hinzufügen

1. Deine Stadt auf die Karte setzen:

Verfolgt Deine Stadt einen fortschrittlichen Ansatz in der Migrationspolitik? Entwickelt sie neue Ideen um eine sichere Aufnahme zu garantieren? Oder setzt sie sich aktiv für die Aufnahme weiterer Geflüchteter ein? Lass es uns wissen, damit wir Deine Stadt auf die Karte setzen können! Bitte sende folgende Informationen an info(at)moving-cities.eu:

  • Was genau tut Deine Stadt, um die Situation von Geflüchteten zu verbessern?

  • In welchen Bereichen ist Deine Stadt besonders aktiv (politische Partizipation von Migrant:innen und Geflüchteten, Inklusion, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Wohnraum usw.)?

  • Hat sich Deine Stadt zu einem ‘sicheren Hafen’, einer ‘Solidarity City’, einer ‘Stadt der Flüchtlinge’ oder ähnlichem erklärt?

  • Setzt sich Deine Stadt auf nationaler und europäischer Ebene für eine auf Menschenrechten und Solidarität basierende Migrationspolitik ein?

2. Du denkst, Deine Stadt sollte mehr tun? Mach sie zu einer Stadt der Solidarität!

Schritt 1: Netzwerke aufbauen und Verbündete finden

Vernetze Dich mit anderen Akteuren in Deiner Stadt, wie Kirchengemeinden, Wohnungsbaugesellschaften und anderen Initiativen. Schließt euch in einem breiten Bündnis zusammen und stellt gemeinsam Forderungen an die Stadt.

Schritt 2: Stellt dem Stadtrat eure Forderungen vor

Eure Forderungen (dass sich eure Kommune auf mehreren Ebenen für bessere Lebensbedingungen von Geflüchteten einsetzt oder sich aktiv zu einer solidarischen Stadt erklärt) müssen auf die Tagesordnung eures Stadt-/Gemeinderates kommen, damit darüber abgestimmt werden kann. Bringt einen Antrag mit euren Forderungen in den Stadtrat ein!

Schritt 3: Sichert euch die erforderliche Mehrheit!

Nur Anträge oder Beschlussvorlagen, die bei der Abstimmung im Rat nach der Beratung eine einfache Mehrheit der Stimmen erhalten, werden angenommen und als rechtsverbindlich angesehen. Dazu müsst ihr politischen Druck auf die Ratsmitglieder ausüben, damit diese für den Antrag stimmen. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass ihr so viel Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit wie möglich erzeugt!

Mögliche Aktionen:

  • Sammelt Unterschriften von Bürger:innen in eurer Gemeinde, um den Stadträten zu zeigen, dass ihre Wähler:innen den Antrag unterstützen, und erwartet von ihnen, dass sie entsprechend abstimmen.

  • Sprecht mit Journalist:innen, um sie zu veranlassen, über den Antrag und eure Forderungen in der lokalen Presse zu berichten.

  • Schreibt einen offenen Brief an die Bürgermeister:in, in dem ihr eure Forderungen deutlich macht. Oder nutzt die Bürger:innensprechstunden, welche die meisten Bürgermeister:innen regelmäßig anbieten.

  • Sprecht mit unentschlossenen Ratsmitgliedern, um sie zu überzeugen, für den Antrag zu stimmen. Sendet Briefe an Ratsmitglieder und Fraktionen.

  • Organisiert Demos und Kundgebungen. Je mehr Menschen auf die Straße gehen und zeigen, dass sie in einer Gemeinde leben wollen, die ein sicherer Hafen ist, desto besser! Deshalb solltet ihr Demos und Kundgebungen vor eurem Rathaus organisieren und die Stadtverwaltung auffordern, Verantwortung zu übernehmen.

  • Organisiert Aktionen. Hängt Transparente mit euren Forderungen auf, organisiert einen Flashmob, eine Bürger:innenversammlung, eine Mahnwache oder Ähnliches. Vorträge oder Podiumsdiskussionen (z. B. von Menschen mit Geflüchteten- oder Aktivistenerfahrung) helfen, euer Anliegen einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen.

  • Organisiert die Unterstützung und Mitarbeit anderer zivilgesellschaftlicher Akteure wie Kirchen, Gewerkschaften, Organisationen, Initiativen und Vereine, die im Bereich der Flüchtlingshilfe tätig sind, usw., um euren Forderungen noch mehr Gewicht zu verleihen.