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Inspirierende Ansätze

Zaragoza‘Casa de las Culturas’ Zaragoza - Lokale Inklusionspolitik partizipativ gestalten.

Was ist inspirierend?

Das 1998 gegründete ‘Casa de las Culturas’ in Zaragoza ist eine kommunale Einrichtung, die von sozialen Bewegungen, NGOs und Migrant:innenorganisationen gemeinsam verwaltet wird. Alle Aufnahme- und Inklusionsprogramme in Zaragoza wurden unter Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen und des ‘Casa de las Culturas’ entwickelt, die diese Programme zudem koordiniert. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung für die lokale Inklusionspolitik.

Wie funktioniert das Projekt?

Trinidad Lacarra, eine Sozialarbeiterin des ‘Casa de las Culturas’, bezeichnet das Projekt als „wegweisenden Service in Spanien“. Die lokal gut vernetzte Einrichtung ist zudem finanziell von der spanischen Regierung unabhängig. Die Aktivitäten umfassen die Bereiche soziale Rechte, Interkulturalität und Partizipation. Für jeden der Dienste, die der gesamten migrantischen Community angeboten werden, gibt es eine kommunale Mitarbeiter:in.

Wie wird das Zentrum verwaltet?

„Wir haben einen allgemeinen Leitungsausschuss im casa de las culturas. Dort sind Verbände, Organisationen wie die Caritas und SOS Racismo, mehr als 200 zivilgesellschaftliche Einrichtungen, die Regierung von Aragón und die Stadt Zaragoza vertreten.“ (Interview, Trinidad Lacarra, 19. Oktober 2020).

Wer hat das Programm initiiert?

Im Jahr 2015 wurde das ‘Casa de las Culturas’ in eine städtische Einrichtung umgewandelt. Seitdem verwaltet es den Großteil der Solidaritätsprogramme der Stadt Zaragoza.

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